Geschichte

Wir betreiben Bürgerjournalismus mit sozialer Software seit 1998. Seit der Gründung des Vereins ist viel passiert. Ein Überblick.

Im Sommer 1998 tobte der Wahlkampf für den Deutschen Bundestag. In einem Büro in der Hamburger Speicherstadt bauten Lars Hinrichs, Peer-Arne Böttcher und Phillip Stradtmann die Website www.wahlkampf98.de auf. Warum? Weil sie im neuen Medium Internet ein überparteiliches, informatives Angebot zum Wahlkampf anbieten wollten, das den Dialog der Internetnutzer in den Vordergrund stellen sollte. Nach der Wahl im September wurde das Projekt in www.politik-digital.de umbenannt. Der Trägerverein pol-di.net (genauer: „pol-di.net für eine demokratische und digitale Entwicklung der europäischen Informationsgesellschaft”) wurde Ende 1999 gegründet. Das Büro wurde im Jahr 2000 vom ersten Geschäftsführer des Vereins, Steffen Wenzel, von Hamburg nach Berlin verlegt. 2014 wurde der Verein in politik-digital e.V. umbenannt.

Als Unterrubrik bei politik-digital.de gestartet, erfreute sich das europapolitische Unterangebot europa-digital.de schnell wachsender Beliebtheit. pol-di.net finanzierte den Aufbau der Redaktion von europa-digital.de, seit dem Frühjahr 2003 ist europa-digital.de unabhängig. Weiterhin bestehen freundschaftliche Beziehungen zwischen den beiden Internetseiten. Schon früh nahmen Menschen anderer Länder Kontakt zu den Initiatoren von politik-digital.de auf, weil sie die Idee auch in ihren Ländern verwirklicht sehen wollten. Mit etwas unterschiedlichen Konzepten entstanden Partnerwebsites in der Schweiz, in Frankreich und den Niederlanden.

Der Verein erhielt mehrere Preise für seine Projekte und baute den Dienstleistungsbereich aus, mit dem die Arbeit finanziert wurde. Im Jahr 2002 vergab der Verein den mit 5.000 Euro dotierten „e-Democracy-Award” in Berlin.

Seit Januar 2007 ist der Verein gemeinnützig.

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