Zwischen Tür und Angel: Thomas Gensemer

Thomas Gensemer ist als Managing Partner der US-amerikanischen Ideenschmiede Blue State Digital maßgeblich an der Internet-Kampagne von Barack Obama beteiligt gewesen. Im Videointerview mit politik-digital.de (in englischer Sprache) erklärt er, ob die amerikanischen Strategien auch auf Deutschland übertragbar sind, wie wichtig der Kandidat dabei ist und was die deutschen Wahlkämpfer besser machen könnten.

 



 

Die erfolgreichen Strategien des Obama-Wahlkampfes seien Gensemer zufolge auch auf andere Länder übertragbar. Für eine erfolgreiche Kampagne solle man allerdings beachten, dass sie perfekt auf einen Kandidaten zugeschnitten sein müssen. Hierzulande rät er der Politik längerfristig zu planen und auch auf die Zeit nach der Wahl zu achten. Denn eine Online-Kampagne bleibe, mit Blick auf Nutzer und sich immer weiter entwickelnde Technik, niemals stehen. Der Einsatz würde sich lohnen, denn Gensemer sieht im Internet einen entscheidenen Faktor für den Gewinn einer Wahl.

Wahlkampf 2.0, Graswurzel-Bewegung, digitale Demokratie und Bürgerbeteiligung – nur einige der Schlagworte, die dieses politische “Superwahljahr” prägen werden. Werden Sie wirklich? Sind es mehr als nur Schlagworte? Was haben die Politiker vor? Welchen Einfluss haben die “neuen” Medien nicht nur auf den Wahlkampf, sondern auf die Demokratie? Wir wollen es von denen wissen, die es wissen müssten: Politiker und Journalisten, Wahlkämpfer und Wähler. Wo immer wir sie treffen, werden wir ihnen Fragen stellen – zwischen Tür und Angel.

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