Projekte

Unser Flagschiff ist die Website politik-digital.de, die seit 1998 im Netz zu finden ist. Auf politik-digital.de werden täglich neue Artikel und Meldungen zum Thema “politische Kommunikation und neue Medien” angeboten. Weitere Projekte wie die “Digitale Bürgersprechstunde” oder das Nichtwählerprojekt “ich-gehe-nicht-hin.de” werden hier beschrieben.

Wir haben im Laufe der Zeit eine große Zahl von Projekten gestartet, von denen viele auch eine eigene Website haben. Wir wollen nicht nur über spannende politische Kommunikation im Internet reden, wir machen vor, wie es geht. Weil wir nicht für alle Ideen, die wir gut finden, auch Sponsoren finden, erstellen wir viele Projekte in Eigenregie.

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Auswahl

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Digitale Bürgersprechstunde

In der 18. Legislaturperiode (2013-2017) haben wir über 50 Digitale Bürgersprechstunden für Bundestagsabgeordnete organisiert. Unser Ziel war, den Mitgliedern des Deutschen Bundestags die Möglichkeit zu geben, mit den Wählerinnen und Wählern Ihres Wahlkreises sowie weiteren interessierten Bürgerinnen und Bürgern direkt und live über Ihre Themen, politischen Vorhaben und Aktivitäten zu sprechen. Mit der Digitalen Bürgersprechstunde wollten wir einen Beitrag leisten, damit Bürgerinnen und Bürger sowie Politikerinnen und Politiker intensiver und direkter online kommunizieren. Moderiert wurde der 45-minütige Talk von politik-digital.de gemeinsam mit einem/r Redakteur/ in eines in dem Wahlkreis des Abgeordneten beheimateten Mediums – also einer lokalen Zeitung, einem regionalen Radiosender oder einer geeigneten Online-Redaktion. Im Vorfeld und während des Gesprächs bekamen interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich einzumischen und ihre Fragen zu stellen: entweder durch den jede Sendung begleitenden Chat, per E-Mail, über die einschlägigen Social Media-Kanäle oder indem sie live zu dem Gespräch dazu geschaltet wurden. Bei der Sammlung und Auswahl von Fragen und Gästen war dabei stets der lokale Medienpartner beteiligt. Die Digitale Bürgersprechstunde, die mittels der Video-Chat Software “Google Hangout OnAir” realisiert wurde, konnten die Abgeordneten live auf Ihrer Homepage ausstrahlen. Zudem war sie nach der Live-Sendung als YouTube-Video abrufbar und konnte so über die Kommunikationskanäle verbreitet werden. Die Website der Digitale Bürgersprechstunde finden Sie hier!

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aula - Schule gemeinsam gestalten

Das Projekt „aula – Schule gemeinsam gestalten“ wird von Marina Weisband geleitet und der Bundeszentrale für politische Bildung unterstützt. Mithilfe einer eigens entwickelten Software möchten wir es SchülerInnen der weiterführenden Schulen ermöglichen, Demokratie selbst zu erleben. In einem festen, vereinbarten Rahmen können eigene Ideen für die schulische Gestaltung entwickelt, Mehrheiten gefunden und die Umsetzung beschlossen werden. Worum geht es? Ziel des Projekts ist es, SchülerInnen ab Jahrgangsstufe 5 zu befähigen, sich aktiv an der Gestaltung ihres schulischen Umfelds zu beteiligung und so selbst demokratisches Handeln zu erproben. Umgesetzt wird dies mithilfe einer Liquid Democracy basierten Plattform, die den SchülerInnen ermöglichen soll, eigene Ideen zu erstellen, bestehenden Ideen zu verbessern und über sie zu diskutieren und abzustimmen. Zu dem Programm gehört auch ein Manual, das die Funktionsweise der Software erklärt und genaue Leitfäden für die didaktische Begleitung der gesamten Projektzeit enthält. Wer ist beteiligt? Das Projekt wird von politik-digital e.V., unter der Leitung von Marina Weisband, durchgeführt und von der Bundeszentrale für politische Bildung unterstützt. Die entsprechende Software aula („Ausdiskutieren und Live Abstimmen“) wird derzeit speziell mit und für Kinder und Jugendliche entwickelt. Der Verein Liquid Democracy e.V., der seit 2009 mehrere Projekte im Bereich Kinder und Jugend- Beteiligungssoftware realisiert hat, ist derzeit mit der Entwicklung der Software beauftragt. Zur pädagogisch-didaktischen Begleitung steht dem Projekt ein Beirat aus führenden ExpertInnen der Kinder- und Jugendbildung und -partizipation zur Seite. Wann und wo gibt es Neuigkeiten zum Projekt? Im Schuljahr 2016/17 wird das Projekt erstmals an mehren deutschen Schulen getestet. Weitere Informationen zur Pilotphase und dem Start einer eigene Projektwebsite folgen bald an dieser Stelle. Die brennendsten Fragen hat Marina Weisband bereits in dem kurzen Video unten beantwortet. Interessierte Schulen finden außerdem hier eine Liste mit Anforderungen für die Teilnahme Bei weiteren Fragen zum Projekt, schreibt uns eine Mail an: info@aula.de  https://youtu.be/PKFJAvc8V3U            

Bundipoldi

bundestag-digital.de (2014)

Mit dem unabhängigen Blog bundestag-digital.de wollen wir die Arbeit an der Digitalen Agenda des 18. Bundestags beobachten. Anlass ist die erstmalige Einsetzung eines Bundestagsausschusses für netzpolitische Themen im Februar 2014. Unser Anliegen ist es dabei, uns mit Digitalpolitik der Großen Koalition im Allgemeinen und mit der Arbeit des Ausschusses Digitale Agenda im Besonderen beschäftigen. Wir wollen dokumentieren, wie Netzpolitik in dieser Legislaturperiode umgesetzt wird, und Entscheidungsprozesse transparent machen. Gleichzeitig wollen wir die Themen der Digitalen Agena aber auch in einen größeren politischen Zusammenhang einordnen und kritisch hinterfragen. Netzpolitik ist uns ein Anliegen, von Anfang an. Als digitale Politik 2010 mit der Enquetekommission für Internet und digitale Gesellschaft zum ersten Mal im Bundestag institutionalisiert wurde, haben wir bis zu deren Abschluss im Sommer 2013 auf politik-digital.de über deren Arbeit berichtet. Mit der Entscheidung der Großen Koalition, zum ersten Mal einen ständigen Bundestagsausschuss einzurichten, haben wir beschlossen, dessen Arbeit von Beginn an auf einer eigenständigen Plattform zu verfolgen.

Symbolbild mit Pipette und Handschuh

Gentests bei jungen Menschen? (2013)

Wettbewerb für Schülerredakteure und junge Journalisten startet am 21. Februar 2013 Ein Wettbewerb will Schülerredakteure und Nachwuchsjournalisten motivieren, sich mit Gentests in der jungen Generation zu befassen. Denn zunehmend werden junge Menschen persönlich mit den Risiken und Chancen genetischer Untersuchungen konfrontiert. Der Wettbewerb wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und läuft bis zum 5. April 2013. Heute können Veranlagungen für familiäre Erbkrankheiten erkannt werden, lange bevor sich die ersten Symptome zeigen. Wenn in einer Familie beispielsweise eine Krebsart über Generationen immer wieder ausbricht, stehen bereits junge Menschen vor der Frage: Will ich durch einen Gentest erfahren, ob ich in Zukunft krank werde oder eine Krankheitsveranlagung habe? Welche Folgen hätte dieses Wissen für mich, für meine engsten Verwandten, für meine Freundschaften? Alle Gewinnerbeiträge werden auf dem prämierten Wissensportal wissen.de veröffentlicht. Außerdem wird unter allen Teilnehmenden am Wettbewerb ein iPad verlost. Genre und Stil der Beiträge sind offen: Reportage, Portrait, Interview, Kommentar... Alle Formate - Text, Ton, Bild (Foto, Video) - können genutzt werden. Weitere Informationen zum Wettbewerb finden sich auf der Webseite \"entscheidungssucher.de\". Ein Flyer zum Wettbewerb steht zum Download bereit. Der Wettbewerb wird vom IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung gemeinsam mit politik-digital.de, DIALOGIK und dem Kommunikationsbüro Ulmer durchgeführt. Das mit dem Wettbewerb verbundene Forschungsprojekt hat das BMBF-Förderkennzeichen 01GP1176. Ziel des Projekts ist es, dass sich junge Menschen mit den persönlichen Folgen von Gentests auseinandersetzten und mehr über den Umgang mit Unsicherheit lernen.

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höchst-spannend (2012)

Mit der in Deutschland eingeleiteten Energiewende ist der Bedarf entstanden, die größtenteils im Norden der Republik produzierte Windenergie in den Süden zu transportieren. Der dazu nötige Ausbau der Übertragungsnetze ist ein Thema mit hohem Konfliktpotential, denn die Interessen von Wirtschaft, Bürgern und Politik lassen sich meist nicht problemlos vereinen. Die Online-Plattform höchst-spannend.de bietet einen Anlaufpunkt für die beteiligten Akteure, sich über den Ausbau der Stromnetze zu informieren und Möglichkeiten zu finden, sich zu engagieren. Die im Netz verstreuten Inhalte auf News-Portalen sowie auf Webseiten von Netzbetreibern, Bürgerinitiativen oder der Wissenschaft werden hier zusammengeführt und anschließend redaktionell und geographisch aufbereitet. Eine interaktive Karte zu allen geplanten Stromtrassen enthält neben den bereits im Raumordnungsverfahren oder in der Planfeststellung befindlichen Trassen alle von der Bundesnetzagentur im Netzentwicklungsplan Strom 2012 bestätigten Maßnahmen. Die Karte kann von allen Interessenten auf der eigenen Homepage eingebunden werden. Idee, Konzept und Umsetzung von höchst-spannend stammen von der DEMOS Gesellschaft für E-Partizipation. politik-digital.de betreut als Projektpartner redaktionelle Formate wie die wöchentliche Presseschau.

Weitere Projekte